Startseite
    Tutorials
    Cosplay (Entstehung)
    Anime und Manga
    Songtexte
    Dies und das...
  Über...
  Archiv
  Gästebuch



  Letztes Feedback
   27.10.13 23:56
    Hallo Kanato ^^ Sieht



http://myblog.de/kanato

Gratis bloggen bei
myblog.de





Onihörner

Was ihr braucht:

  • Haarreif mit symetrischen Löchern (Schrauben sollten durchpassen)
  • 1 Paket weißes Efaplast light (mikrowellengeeignet)
  • 1 Schale Wasser
  • 1 Holzunterlage zum Rollen
  • Mikrowelle
  • Steakmesser oder anderes spitzes Messer
  • 2 Schrauben (die später durch die Löcher des Haarreifs passen)
  • 2 Dübel
  • 1 Akku-Bohrmaschine (mit 6mm-Bohrer)
  • 2 unterschiedlich braune Farben (hier verwendet: Citadel Base Rhinox Hide und Citadel Layer Gorthor Brown vom Games Workshop)
  • 2 feine Pinsel aus Kolinsky Rotmarderhaar (hier verwendet: Citadel Wash Brush Tuschepinsel vom Games Workshop)
  • Klarlack matt
  • 1 großer Pinsel

image

 

Wie man es macht:

1.      Für diesen Schritt benötigt ihr das Efaplast, 1 Holzunterlage und 1 Schale Wasser, 1 Steakmesser, Mikrowelle

Öffnet die Packung Efaplast. In der Mitte befindet sich eine nützliche Halbierung. Nehmt die Hälfte und rollt sie auf einer stabilen Unterlage wie z. B. Holz bis das Efaplast die gewünschte Länge für die späteren Hörner hat. Anschließend biegt sie in der mitte wie einen weichen Blitz. Schneidet vorne eine Spitze im Winkel von etwa 30 Grad und formt dies wieder in eine entsprechende Form (kann etwas dauern). Achtung! Durch die Verformung können leichte Mikrorisse entstehen, die ihr nicht ignorieren solltet. Befeuchtet eure Finger mit dem Wasser in der Schale und reibt über die Mikrorisse, während das Efaplast auf der Holzunterlage liegt (damit es sich nicht erneut verformt). Wiederholt dies mit der zweiten Hälfte, achtet dabei auf etwa gleiche Länge und Form. Legt eure Efaplast-Hörner anschließend nach Packungsanweisung in die Mikrowelle.

2.      Für diesen Schritt benötigt ihr die ausgehärteten Hörner, 1 Steakmesser, 1 Akku-Bohrmaschine, 2 Schrauben, 2 Dübel

Ritzt mit der Spitze des Steakmessers Kerben in die ausgehärteten Hörner aus Efaplast, sodass ihr in etwa von der Breite her parallele Flächen erhaltet. Dies geht ziemlich leicht und eurer Phantasie sind bei den Formen keine Grenzen gesetzt. Die Kerben sollten allerdings gut 1 mm breit sein und auch etwas an tiefe haben, damit ihr später mit dem Pinsel gut dazwischen kommt und es authentisch wirkt. Anschließend nehmt die Akku Bohrmaschine zur Hand und setzt am unteren flachen Ende der Hörner etwa mittig an. Ihr braucht keine Kraft anzuwenden und auch nicht schnell zu bohren, der Bohrkopf geht durch wie durch Butter. In das entstande Loch könnt ihr nun einen Dübel einbetten und die Schrauben provisorisch ein Stück eindrehen.

image

3.      Für diesen Schritt benötigt ihr die Hörner, 2 unterschiedlich braune Farben und 2 feine Pinsel aus Kolinsky Rotmarderhaar

Lackiert erst die Kerben mit dem dunkleren Braun. Dabei muss der Pinsel ganz tief in die Kerben und manchmal ist Fingerspitzengefühl gefragt. Falls weiße Stellen übrig bleiben kann man später immer noch nacharbeiten. Anschließend sucht euch eine von 2-3 Flächen für Verwischungstechnik. Davon nehmt ihr nun die erste und bemalt den rechten oder linken Rand mit dem dunkleren Braun. Hier müsst ihr flink sein. Anschließend nehmt den zweiten Pinsel und bemalt den Rest der Fläche schnell mit einem Farbmix (Großteil hellbraun und nur eine winzige Spitze von dem Dunkelbraun). Nun nehmt wieder den Pinsel mit dem dunkleren Braun, malt noch mal nach und verwischt die Grenze der Farbe anschließend. Dies wiederholt ihr auf den anderen ausgewählten Flächen und parallel auch auf dem anderen Horn. Anschließend lackiert ihr den Rest des Horns wieder in dem Farbmix und wartet bis alles trocken ist. Wichtig! Das Lackieren kann ein paar Tage dauern, also nicht die Geduld verlieren. Man kann eben oben und unten nicht gleichzeitig anmalen, da man das Horn sonst die ganze Zeit während des Trocknens an der Schraube festhalten müsste.

image

image

4.      Für diesen Schritt benötigt ihr die lackierten Hörner, 1 feiner Pinsel Rotmarderhaar, 1 großer Pinsel, Klarlack matt

Nachdem die Hörner für euch zufriedenstellend lackiert sind, schnappt euch einen großen Pinsel und matten Klarlack (sie sollen ja nicht wie Edelsteine glänzen). Bestreicht das Horn damit. Achtung! Sollte sich zu viel Klarlack in den Kerben sammeln (es bildet sich ein weißer Fluss) entfernt ihn bevor er trocknet mit dem feinen Pinsel, da es sonst weiß trocknet und man nichts mehr von der braunen Farbe in den Kerben sieht. Lasst den Klarlack anschließend trocknen und fertig sind eure Hörner.

image

 

The End

27.10.13 19:29


Wie ich zu meinem Hobby kam

Dies wird ein kleiner tagebuchähnlicher Beitrag.

Also erst mal bin ich auf das Hobby gekommen durch Familienmitglieder. Damals erhielten diese gerade Einzug in Deutschland. Natürlich wusste ich früher noch nicht, wo das her kommt oder was das genau ist. Ab und an wurde es aber dann auch von mir geschaut.

Es liefen verschiedene Anime als ich 15 Jahre alt war, persönlich favorisierte ich aber schnell bestimmte Charaktertypen. Dies entwickelte sich langsam aber allmählich und ich hatte bestimmte Serien, die ich aufgrund der Charaktere gerne schaute (z.B. Bakura aus Yu-Gi-Oh!).

Mit 17 Jahren verlor ich zwischenzeitlich aber das Interesse aus den verschiedenen Gründen wie Schule, Familie, etc., wie das im Leben so ist. Trotzdem strahlte eines Tages wieder ein Anime über den Fernseher, der während der Hausaufgaben in der Werbung eingeschaltet worden war. Was es für einer war, kann ich heute nicht mehr sagen. Schnell war dieser aber auch zu Ende und eine Zwischensendung namens BeTV schaltete sich ein. Ich hörte nur am Rande zu, schaute nur wenig auf den Fernseher. Es wollte mich einfach nicht so richtig fesseln, was diese orange Stoffpuppe zu sagen hatte.

Doch ich erinnerte mich, dass es irgendwas von einer Messe faselte, hielt es aber zu dem Zeitpunkt für eine irrelevante Information. Ich hatte andere Sorgen, anderes zu tun und weder Zeit noch Geld für sowas gehabt. Also verstaute sich die Information und versteckte sich tief in meinem Kopf.

Nachdem ich die Realschule abgeschlossen hatte, wechselte ich auf eine weiterführende Schule, meine Noten stiegen und es ging alles bergauf. Daheim hatte ich mit Animes nur noch wenig am Hut, besaß aber noch ein paar Mangas, die ich mal angefangen hatte zu sammeln. Einen mochte ich besonders gerne, da der Zeichenstil und die Charaktere so gut waren, dass ich ihn nicht weggeben wollte. Eines Tages, ich weiß auch nicht mehr wieso, kam diese Information, die sich in meinem Kopf versteckt hatte, wieder zum Vorschein. Vielleicht einfach, weil ich daran dachte, in den Sommerferien mal was unabhängig von Eltern und so für einen Kurzaufenthalt zu unternehmen.

Aber ich erinnerte mich nicht mehr genau, worum es in der Information gegangen war und wie diese Messe hieß. Jedenfalls forschte ich in den Weiten des Internets nach, stieß dabei auch wieder auf animexx, wo ich mich zwar mal angemeldet hatte, aber dann, als das Interesse nachgelassen hatte, nicht mehr online gewesen war. Dort fragte ich nach, forschte auch auf eigene Faust und hörte sogar, dass es mehr als eine Messe gab (ganz zu meiner Überraschung).

Letztendlich nahm ich mein gespartes Geld und wagte es. Man erklärte mir, dass ich ein Ticket kaufen sollte und wo ich es her bekam, machte alles fertig. Auch erfuhr ich das erste Mal von Cosplay. Ich kaufte also alles was ich brauchte und entschied mich ein solches Kostüm eines Anime Charakters (also ein sogenanntes Cosplay) anzufertigen. Da ich keine Ahnung vom nähen hatte, entschied ich mich für was einfaches und legte mcih auf den Charakter Bakura aus Yu-Gi-Oh! fest.

Ich besorgte also ein Shirt, dass ich anmalte, eine Hose, Schuhe und (ich schäme mich heute) eine Karnevalsperrücke aus dem Faschingsladen. Nur den Milleniumsring bastelte ich selbst. Anmerkung: Diesen besitze ich bis heute!

Der Tag rückte näher und ohne eine blasse Ahnung, was mich erwarten würde, fuhr ich mit dem Zug zur AnimagiC, damals noch in Koblenz. Die Fahrt dauerte und ich war in einer Jugendherberge mit einer Freundin, die ich übers Netz kennen gelernt habe, verabredet. Sie war sehr freundlich und nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, machten wir uns schnell auf den Weg zum Gelände. Es beinhaltete eine weitere Zugfahrt und eine weitere Fahrt mit dem Bus sowie einen Fußweg.

Endlich am Gelände und der Messehalle angelangt, konnte ich kaum glauben, was mich dort erwartete. Unzählige bunt kostümierte Personen, eines auffälliger als das Andere. Ich bewegte mich etwas unsicher vor zur Halle, wurde dann plötzlich auch angesprochen auf mein Kostüm. Ich hatte nicht damit gerechnet, wurde aber schnell hinzu gebeten. Es fanden einige Unterhaltungen statt und ich entschied mich nach einer Weile mich abzuseilen. Die Halle lockte meine Neugier ^^

Ich betrat diese also und auch hier ging es genau so faszinierend weiter. Bunte Kostüme, Verkaufsstände, Hallen mit Programm... Es gab einfach so viel zu entdecken. Es war bereits Abend, als ich wieder raus kam, aber die Personen, die mich zu sich gebeten hatten, waren noch da. Kurzerhand ging ich zurück und traute mich, gesellte mich wieder dazu. Es war einfach so faszinierend, dass es mich fesselte. Und die drei Tage vergingen schneller, als mir lieb war. Traurig darüber, dass ich am dritten Tag die Halle verlassen musste und meine Zimmergenossin sich verabschiedete, blickte ich auf das Gelände zurück. Mit einer Entscheidung sollte es auch für mich bald auf den Heimweg gehen - Ich komme wieder...

27.10.13 20:21


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung